Donnerstag, 6. September 2012

Tag 2: Woodbury Common Outlet Center

Wer fürs erste gedacht, wir hätten genug geshoppt, der hätte fast richtig gelegen. Ich war eingedeckt bis obenhin mit neuen Klamotten, aber mein Fräulein Maus hatte sich nichts gefunden. So genossen wir ein paar Minuten länger im Bett und begaben uns zu Mittag nach New York. Am Morgen mussten wir aber noch ein paar Widrigkeiten strotzen. Der Billig-Adapter für die Steckdose passte irgendwie nicht für die Europäischen SchuKo-Stecker. Somit zerstörten wir ihn mit Nailclipper und Schere. Damit tat sich das nächste Problem auf. Die Stecker hielten nicht mehr, aber der blöde Adapter hatte die Rechnung ohne meiner Maus gemacht.
There you go! ;)

In New York ging es gleich zum Bus Terminal und wir kauften uns Tickets, womit es ohne Umschweife in das besagte Outlet Center ging. 1 Stunde außerhalb verbrachten wir ganze 10 Stunden mit Powershopping. Der letzte Verkäufer, der uns an diesen Tag bedienter, sah meine Verschleißerscheinungen. Meine Frau Maus war mit allen Wassern gewaschen.


Wenn ihre Vorstellungskraft für ein Leibchen mit ihrer kurzen roten Hotpant nicht ausreichte, schnappte sie eine Hose in der Umkleide, die noch vom Vorgänger liegen blieb und ein bisschen eng wirkte. Allen in allem ein gelungener Shoppingtag. Mein Scherz bei der Kassiererin, dass ich mich als "shoplifter" fühlte, weil ich 10000 Teile kaufte, kam auch ganz gut an. Mit dem allerletzten Bus fuhren wir zurück in New York. Es war beinah Mitternacht und am Hungertuch nagend verschlug es uns ins Applebees. Dort aßen wir und verfolgten die Niederlage der New York Giants bei ein paar Buds, ich will diese Brühe nicht Bier nennen. Ich zumindest. Mausi begnügte sich mit Smoothies und Icetea.

Nachdem mich die Rechnung nur halb erschlagen hat, ging es nach Hause mit der U-Bahn. Ab und an begegnete uns ein Giantsfan mit hängendem Kopf. In unserem Zug nach Brooklyn kam ich dann drauf, dass der Zug unsere Station in der Nacht nicht mehr anfuhr. Wir mussten eine Station früher raus. Da die Chance auf einen gratis Shuttlebus gering waren, beschlossen wir zu Fuß unseren Weg zu machen. War keine Weltreise, aber wir waren froh endlich zu Hause zu sein. Die Nachbarschaft schien auch in der Nacht eine gesellige zu sein und war keinesfalls angsterregend.
Nadann. Morgen gehts los mit Sightseeing.



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